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Elbe Brücke am Waldschlösschen, Dresden

mit
Eisenloffel + Sattler Ingenieure
Sprenger Landschaftsarchitekten
VIC Brücken- und Ingenieurbau GmbH
Meyer + Schubart Ingenieure GmbH

 

Planungsbeginn: September 1997
Baubeginn: März 2007
Fertigstellung: Sommer 2013 (Eröffnung am 26.08.2013)
Nutzung: Straßenbrücke mit Fuß- und Radweg über die Elbe
Gesamtlänge: 636,10 m
Bogenspannweite: 148,00 m
Brückenbreite: 28,60 m
Konstruktionshöhe: max. 3,00 m
Brückenfläche: 17.169,00 m²
Baukosten: ca. 42,5 Mio. EUR

 

Entwurf

Die Gestaltung der neuen Elbbrücke ist als moderne Interpretation der historischen Bogenbrücken Dresdens zu verstehen, ohne dass jedoch versucht wird, diese nachzuahmen. Die Form ist zurückhaltend, nur die Elbquerung wird durch das Heraustreten des Bogens über die Brückenplatte inszeniert. Dieser Doppelbogen ordnet sich in seiner Gestalt in die Reihe der Dresdner Elbbrücken ein und vermittelt zwischen den unter der Fahrbahn liegenden Bögen der Innenstadtbrücken mit dem oben liegenden Tragwerk des „Blauen Wunders“ am Stadtrand. Die optische Spannung der Brücke entsteht durch die Korrespondenz zwischen Bogenform und V-Stützen. Diese Gestaltung schafft ein einheitlich wirkendes Brückenbauwerk über die gesamte Elbaue und akzentuiert trotzdem den Bereich der eigentlichen Elbquerung mit dem flachen Bogen. Die einheitliche Wirkung von Vorland- und Elbbrücke entsteht maßgeblich durch die V-Stützen, die über den Rücksporn in den Bogen übergeleitet werden. Auf den Bogenfüßen und -kämpfern angeordnete Treppenanlagen ermöglichen Fußgängern eine direkte Elbeüberquerung von den Uferwegen und bieten den Nutzern, neben dem praktischen Vorteil, eine direkte Erlebbarkeit der Brückenkonstruktion.

 

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