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Entwicklungsstudien zum historischen Stadtbad in Krefeld


mit dwif-Consulting
Kannewischer Ingenieurbüro AG, Schweiz
Prokosch + Partner Architekten

Planungzeit: 2018 bis 2020
Auftrag: Planungs- und Nutzungskonzept
Gesamtgröße: 9.950 m2

 

Das 1890 eröffnete Stadtbad in der Neusser Straße in Krefeld galt als prächtigste Badeanstalt im Reich. Im historisierenden Stil der Gründerzeit gebaut, liegt es im Süden der Innenstadt und erstreckt sich in den Blockinnenbereich. Trotz Zerstörungen im 2. Weltkrieg und Modernisierungsmaßnahmen in den 50/60er Jahren ist die Bausubstand und Atmosphäre weitestgehend erhalten geblieben.

Im Jahr 2000 wurde das Bad geschlossen. Der inzwischen schlechte bauliche und technische Zustand der Gebäude zwingt zum Handeln. Das Areal des Stadtbades ist im Entwicklungskonzept als Initialprojekt beschrieben und soll für die südliche Innenstadt eine Aufwertung des Quartiers einleiten. Mit der Zusammenführung der angrenzenden kommunalen Flächen ist das Grundstück ca. 9.950 m² groß und verfügt neben dem Stadtbad und das ehemalige Freibad über eine Sporthalle und eine Kita. Die zentrale Frage „Bleibt das Bad ein Bad?“ setzte eine kritische Auseinandersetzung mit der Identität des Ortes und die Untersuchung einer wirtschaftlich möglichen Aktivierung der Badanlage voraus.

Der Bestand bietet in weiten Bereichen gute Nutzungsflexibilität, z.B. für Daseinsvorsorge, Kultur und Gründer. Als Ergebnis eines iterativen Diskussions- und Planungsprozesses stellen die Konzepte mögliche Lösungen zum Erhalt des Stadtbades als historisch wertvolles Ensemble und als Institution des Krefelder Stadtlebens dar. 

 

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