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Ideen- und Realisierungswettbewerb
Natur in Freyung 2022

2. Preis

 

mit geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH

2018

 

Planungs- und Bauzeit: WB 2. Preis. 2018 (Phase 2)
Auftraggeber: Stadt Freyung
Nutzung: Landesgartenschau

 

Anlass und Ziel

Aufbauend auf der Vision - die Sanierung, Ergänzung und Weiterentwicklung der touristischen Einrichtungen im Kerngebiet des Geyersberg, zusammen mit der Aufwertung des städtebaulichen Umfeldes - erhielt die Stadt Freyung den Zuschlag zur Durchführung der kleinen Gartenschau im Jahr 2022.Im Rahmen des gemeinsamen Wettbewerbsbeitrages mit "geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH " hat "Kolb Ripke Gesellschaft von Architekten GmbH" die Entwürfe für das Parkdeck erarbeitet.

Das Parkdeck

Die Idee zur städtebaulich-landschaftsplanerischen Einordnung des Parkdecks wird aus der Leitidee, dem „Beltwalk“ und der Topografie entwickelt. Oberste Prämisse des Entwurfs ist es, beides zu verbinden und das Parkdeck beiläufig in die Landschaft am Geyersberg zu integrieren.

Nach intensiver Studie der Topografie hat sich der Südhang an der GESA-Klinik als besonders geeignet herausgestellt, ein Parkdeck aufzunehmen. Den Höhenlinien folgend wird eine Terrassierung entwickelt, die aus 3 Schichten besteht. Die oberste nimmt ein Café auf, in den beiden unteren ist das Parkdeck integriert. Alle Terrasse sind begehbar und werden durch ihre intensive Dachbegrünung Bestandteil der umgebenden Landschaft.

Café und die beiden anderen Terrasse machen den spektakulären Blick Richtung Alpen für die Nutzer erlebbar. Der „Beltwalk“ führt über die mittlere Terrasse, am Café vorbei, die Ausgänge des Parkdecks liegen ebenfalls auf dieser Ebene direkt am „Beltwalk“ und am Café. Beide Nutzungen werden so optimal in das übergeordnete Konzept eingebunden.

Das Parkdeck ist als gängiges D'Humy-System, d.h. als Splitlevel über 4 Ebenen organisiert. Die effektivste Organisation für ein Parkhaus. Hiermit werden 225 Stellplätze geschaffen. Die Zuwegung zum Parkdeck erfolgt in der 2. Ebenen, also in der Mitte. Dies hat den Vorteil, dass die Wege kurz sind und eine gute Nutzungsverteilung erfolgt. Erfahrungsgemäß bleiben Erschließungen von  unten die oberen Ebenen auch eher ungenutzt.

Das angedachte Konstruktionssystem basiert auf einem marktüblichen System in Stahl mit Betondecken. Die Umfassungswände sind Erdreich sind aus Stahlbeton.

Die oberste Parkebene erhält eine überhöhte Geschoßhöhe, um eine bessere Belüftung und Belichtung zu gewährleisten. Die Lüftung und Entrauchung ist über die talseitige Fassade und bergseitig über die Lüftungsschächte angedacht.

Die Fassade unterstreicht die gewünschte elegante Linienführung der Terrassen, die sich selbstverständlich in die Landschaft einschmiegen.

Weiße Gesimsbänder betonen die Kanten der 3 Terrassen. Den individuellen Charakter erhalten die Parkdecks durch ihre Fassade. Sie an knüpft an vorhandene Materialien und Traditionen an.Dünne ungeschälte Baumstämme werden unregelmäßig zu einem Muster angeordnet und schaffen einen abstrakten Bezug zu den umliegenden Wäldern. Als Material kann preiswertes Material aus Waldpflegemaßnahmen zur Anwendung kommen.

Download Präsentationspläne WB (in Bearbeitung)