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Erkelenzdamm 59/61
Portal 1, 3.OG
10999 Berlin

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Brücke über den Landwehrkanal, Berlin

mit Eisenloffel.Sattler+Partner Ingenieure, Berlin

2006

 

 

Entwurf

 

 

Aus den städtebaulichen Besonderheiten des Ortes und den Nutzungsanforderungen heraus entwickelte sich der Leitgedanken des „Freisitzes über dem Landwehrkanal“. Die Bücke erhält einen asymmetrischen Querschnitt mit einseitigem oben liegendem Tragwerk, der als Ruhe- und Sitzzone eine Sichtorientierung in die Umgebung vorgibt. Verbunden mit den Rampen entsteht ein u-förmiger Brückengrundriss, der sich wie ein Band über den Kanal legt. Der Stahlbetonhohlkasten mit farbigem Inlay und der Randbalken der Rampen sowie die Unterbauten der Rampen sind in Weißbeton vorgesehen. Die Widerlager der ehemaligen Bahnbrücken mit gelber und roter Klinkerverkleidung werden restauriert und zur Wiederverwendung geringfügig an die geplante Konstruktion angepasst. Die Neugestaltung der Fußgängerbrücke setzt ein individuelles Zeichen und fügt sich selbstverständlich in den Kontext der Stadt ein, ohne sich unterzuordnen. Eine besondere Nachtwirkung wird durch die Beleuchtungsbänder am Randträger und im Handlauf geschaffen und verleiht der Brücke einen speziellen Charakter. 

Die landschaftsarchitektonischen Eingriffe im Wettbewerbsgebiet beschränken sich auf die Anpassung der neuen Brückensituation sowie der Wiederherstellung und Sanierung der historischen Uferbefestigung. Die Fuß- und Radwege werden mit Bernburger Pflaster ausgefüht und erhalten als Uferabschluß ihr historisches Geländer, die durchgängige Straßenbaumbepflanzung entlang des Schöneberger Ufers wird ergänzt. Im Bereich der Brücke jedoch unterbrochen, um die Sichtachse zwischen Tilla-Durieux-Park und Park auf dem Gleisdreieck nicht zu stören und die Brücke als verbindendes Element zu unterstützen.