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Humboldtbrücke, Potsdam

2. Preis

 

2005

 

 

Entwurf

 

 

Die Brücke wird als Band interpretiert und übernimmt die repräsentative Funktion der Verbindung. Sie verknüpft sicht- und erfahrbar die beiden Ufer miteinander. Dieses Band, bestehend aus „städtischem“ und „landschaftlichem“ Auftakt in Form jeweils eines skulpturhaften Leuchtenpaars verbunden durch das Geländerband, betont die Linearität der Brücke und fügt sie unauffällig in die Umgebung ein. Wichtige Sichtachsen werden nicht gestört, der Fluss der Landschaft nicht unterbrochen. 

Das Band drückt sich neben der Grundform der vorhandenen Konstruktion hauptsächlich im Überbau aus. Es erstreckt sich über die gesamte Brücke und wird an den Enden „aufgestellt“, um den Anfangs bzw. Endpunkt zu markieren. 

Die Elemente, die sich zu diesem Band fügen sind: 
- die Leuchtenpaare als Brückenauftakt 
- das Auftaktgeländer
- das Geländer mit Informationsband 
- die Gesimskappe

Auf der Brücke bleibt der Landschaftraum Potsdams mit seinen Attraktionen. Über die Gestaltung des Bandes als Informationband kann der Nutzer der Brücke direkt Fakten und Anregungen zu Potsdam erhalten. Hier wären einfache Silhouettenprofile aus Metall, aber auch komplexe Anzeigesysteme wie Flatscreens in das Geländerband integriert denkbar, die Informationen zu Sichtachsen, Gebäuden und Geschichte darstellen können.