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Radwegbrücke am Fürstenwall
Magdeburg

2. Preis

 

mit VIC Brücken- und Ingenieurbau GmbH, Potsdam
und Tanja Piening, Landschaftsarchitektin, Hamburg

2004

Gesamtstützweite: 90,20 m
Hohlkasten mit einer Konstruktionshöhe: 60 cm

 

Entwurf

Der Entwurf sieht eine frei geformte Grundrissfigur vor, die dem Wegebedürfnis folgt. Die Brücke trägt frei zwischen den Endauflagern und wird durch einen Pylon mit vier Abspannungen unterstützt. Der parallel zur Elbe verlaufende Teil des Bauwerkes ist als teilweise aufgeständerte Rampe ausgeführt.

Der Pylon und der Treppenaufgang werden zu einer Figur vereint, die in ihrer skulpturhaften Wirkung den Raum zwischen den vorhanden Bauwerken neu definiert und einen wiedererkennbaren Ort schafft.

Die Brücke ist als asymmetrischer Querschnitt mit einer festen und einer offenen Seite entwickelt. Hierin spiegelt sich die einseitige Lagerung der vier Stützungen durch die Abspannung wider. 

Die Treppe führt in einem Schwung um den Pylon auf die Höhe des Brückendecks. Hier entsteht am Fuß des Pylons eine kleine Aussichtsplattform, von der aus ungestört der Blick auf die Elbe und die Altstadt genossen werden kann.