IGA 2017

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Umweltbildungszentrum - für die "Internationale Gartenausstellung 2017 Berlin".

 

mit geskes.hack Landschaftsarchitekten bdla
und VIC Brücken- und Ingenieurbau GmbH, Potsdam

 

Bildergalerie zum Baufortschritt
Richtfest am 15.09.2016

 

Planungs- und Bauzeit: 01/2016 - 02/2017
Auftraggeber: Grün Berlin GmbH
Nutzung: Seminar-und Büroräume, Ausstellung und Café
Auftrag: Lph 1-9 (Objektplanung)
Baukosten: 700.000 (netto)
Bruttogrundfläche: 238,0 m²
Bruttorauminhalt: 786,40m³
Abmessungen (Außenmaße): 7,00m x 34,0m

Planung Haustechnik: Marko Augustat & Partner
Brandschutz: hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH
Statik: EiSat GmbH

Konstruktion:
vorgefertigte Holzmodule mit biegesteifen Rahmenecken aus Holz

Ausführende Firmen:
Holzmodule und Fassade: Zimmerei Göbel
Ausbauarbeiten: Stradow Bau
Tischlerarbeiten: Möbel-Damm
Elektroinstallationen: ESKOB Elektroanlagenbau GmbH
HLS und Geothermie: Energieanlagen Nord GmbH
Metallbauarbeiten: Heckmann Stahl- u. Metallbau

 

Entwurf

In einem stadtlandschaftlichen, naturnahen Raum soll mit dem Umweltbildungszentrum ein besonderer Bildungsort entstehen. Es wird ein Begegnungsort zwischen den beiden Ortsteilen Marzahn und Hellersdorf geschaffen. Sowohl vor der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017, als auch während und nach dem Ausstellungsjahr 2017 wird an dieser Stelle ein Umweltbildungsprogramm zur Verfügung gestellt. Das Gebäude ist als Abfolge von Holz-Raummodulen mit zwischengeschalteten Licht- und Erschließungsfugen konzipiert. Module und Fugen sind als klar erkennbare Gestaltungselemente herausgearbeitet und bestimmen so den Rhythmus und das repräsentative Erscheinungsbild des Gebäudes. Das extensiv begrünte Dach tritt als flach geneigtes Dach mit offener Entwässerung hinter den Gebäudekörper und die offene Bekleidung zurück. Der verwendete Holzrahmenbau der Module wird an den Stirnseiten deutlich als Gestaltungselement hervorgehoben. Die Stirnseiten (Nord- und Südfassade) erhalten einbruchsichere Klappläden, die gleichzeitig den Sonnenschutz und die Verdunklung der Seminarräume gewährleisten.

Innerhalb des Baukörpers bildet das offene, stützenfreie Konzept der Raummodule in Holzrahmenbauweise basierend auf einem Grundmodul von 3,0 x 7,0 seine Entsprechung in einem offenen, flexibel nutzbaren Grundriss. Sanitär- und Kücheneinbauten sind jeweils in die Module eingefügt. Weitere Nutzräume werden durch leichte Trennwände gebildet. Der Ausstellungs- und Seminarbereich wird mit Faltschiebewänden nutzungsabhängig flexibel unterteilt. Es entstehen somit 2 Nutzungsbereiche.

Das Gebäude besteht im Wesentlichen aus den Bereichen:

  • Nutzungsbereich 1: Küche mit zugeordneten Abstell- und Sozialräumen
  • Nutzungsbereich 2: Seminar- und Ausstellungsbereich mit zugehörigem Büro und WC-Bereich.

Diese Bereiche werden durch einen Flur miteinander verbunden und bilden eine Nutzungseinheit.

Das Gebäude stellt eine Prototypen dar, der zeigen soll, was mit einem Holzmodulbau möglich ist. Die leichte Abbaubarkeit und der einfache Transport eröffnen die Chance, dieses System für vielfältigste andere Nutzungen einzusetzen.

Download Bürobroschüre Umweltbildungszentrum (PDF, 1,5 MB)

Download Bürobroschüre IGA (PDF, 6,2 MB)

Download Handout "Tag der Architektur" (PDF, 4,2 MB)

 

Bildquellen: Hanns Joosten (hannsjoosten.de)