IGA 2017

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Umweltbildungszentrum Berlin

mit geskes.hack Landschaftsarchitekten bdla
und VIC Brücken- und Ingenieurbau GmbH, Potsdam
Planungsbeginn: 2014
Bruttogrundfläche: 238,0 m²
Bruttorauminhalt: 786,40m³
Abmessungen (Außenmaße): 7,00m x 34,0m

Bildergalerie zum Baufortschritt
Richtfest am 15.09.2016

Entwurf

In einem stadtlandschaftlichen, naturnahen Raum soll mit dem Umweltbildungszentrum ein besonderer Bildungsort entstehen. Es wird ein Begegnungsort zwischen den beiden Ortsteilen Marzahn und Hellersdorf geschaffen. Sowohl vor der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2017, als auch während und nach dem Ausstellungsjahr 2017 wird an dieser Stelle ein Umweltbildungsprogramm zur Verfügung gestellt. Das Programm des IGA-Campus entsteht in einem Netzwerk regionaler, überregionaler und internationaler Partner.

Vorgesehen ist die Errichtung eines Umweltbildungszentrums am Rand des Wuhletals. Hierfür steht die Fläche der Plattform, die am zukünftigen „Platz am See“ errichtet wird, zur Verfügung.
Das Gebäude bildet als Abschluss des „Platz am See“ den Rücken des neu entstandenen Landschaftsraumes.  Mit seiner Orientierung zum Teich und zu den wechselfeuchten Uferbereichen bietet diese Lage den optimalen Standort für die Funktion als Umweltbildungszentrum.

 

 

Das Gebäude ist als Abfolge von Holz-Raummodulen mit zwischengeschalteten Licht- und Erschließungsfugen konzipiert. Module und Fugen sind als klar erkennbare Gestaltungselemente herausgearbeitet und bestimmen so den Rhythmus und das repräsentative Erscheinungsbild des Gebäudes. Das extensiv begrünte Dach tritt als flach geneigtes Dach mit offener Entwässerung hinter den Gebäudekörper und die offene Bekleidung zurück. Der verwendete Holzrahmenbau der Module wird an den Stirnseiten deutlich als Gestaltungselement hervorgehoben. Die Stirnseiten (Nord- und Südfassade) erhalten einbruchsichere Klappläden, die gleichzeitig den Sonnenschutz und die Verdunklung der Seminarräume gewährleisten.

Innerhalb des Baukörpers bildet das offene, stützenfreie Konzept der Raummodule in Holzrahmenbauweise basierend auf einem Grundmodul von 3,0 x 7,0 seine Entsprechung in einem offenen, flexibel nutzbaren Grundriss. Sanitär- und Kücheneinbauten sind jeweils in die Module eingefügt. Weitere Nutzräume werden durch leichte Trennwände gebildet. Der Ausstellungs- und Seminarbereich wird mit Faltschiebewänden nutzungsabhängig flexibel unterteilt. Es entstehen somit 2 Nutzungsbereiche.